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After a month in Sri Lanka landing in Singapore was like arriving on an Alien planet. Everything and everybody was following rules, rules that we did not know of or didn’t understand. Nobody was honking, nobody was jumping on a rolling bus trying to sell lottery tickets. This orderly quiet initially made us feel somewhat uneasy (surely something must be wrong here?), but soon we relaxed and enjoyed the cleanliness, the predictability of public transport, this superbly organized version of Asian abundance.
We figured that somehow Singapore reminded us of Dubai, an artificial but still utterly fascinating place with so many different cultural influences that sometimes it was difficult to tell them apart.
We wanted to spend three days to explore this city and also to replenish some of our “gear” (now that we knew what we really needed when travelling for a long time). Eventually we spent three days eating from early morning to late night, interrupted only by long walks through the city and a daily dose of shopping.
We once had read that Singapore was the capital of Asian food and this seemed an apt description. Our Airbnb apartment in Little India was a good starting point. Here we could get a breakfast of Dhosas and Masala Chai just around the corner. Here we found the most amazing supermarket called “Mustafa”. We wandered endlessly through its aisles discovering food products that we had never heard of (or that we had never considered to qualify as “food”).
Besides a mesmerizing variety of Indian delicacies from all Indian regions (our highlight was the amazing collection of food stalls in Tekka Centre where we would tuck in a plate of Biryani using our right hand instead of cutlery) we of course also went for some proper Chinese food. Late night Dim Sum, Hainan Chicken for lunch, Sweet Potato Dumplings filled with Pandan Coconut as an afternoon snack. We couldn’t get enough of it.
The city was preparing for Chinese New Year (which brings its own set of snacks – some tasting admittedly quite weird) and was full of lights. We would have loved to stay, there was so much left to discover and to taste. We even discussed how we could alter our route so that we would return later in the year. In the end, however, we felt Malaysia calling us. And on we went. Hoping that eventually we would be back, eating our way through Singapore all over again.
Nach fast einem Monat in Sri Lanka kam uns unsere Ankunft in Singapur wie die Landung auf einem anderen Planeten vor. Alles und jeder folgten Regeln – Regeln, die wir nicht kannten und oft auch nicht verstanden. Niemand hupte, niemand sprang auf einen fahrenden Bus auf, um Lotterietickets zu verkaufen. Anfangs erschienen uns diese Ruhe & Ordnung verdächtig (irgendetwas konnte hier doch nicht stimmen, oder?), allmählich konnten wir uns jedoch entspannen und genossen die Sauberkeit, die Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel, die perfekte Organisation all dieser asiatischen Vielfalt.
Früh kamen wir zum Schluss, dass uns Singapur an Dubai erinnerte – ein künstlich anmutender und doch ungemein faszinierender Ort mit den verschiedensten kulturellen Einflüssen, die man manchmal gar nicht mehr von einander unterscheiden konnte.
Wir hatten drei Tage eingeplant, um Singapur zu erkunden und um unsere Ausrüstung etwas zu optimieren (jetzt da wir wussten, was man für Langzeitreisen wirklich braucht – und was nicht). Letztendlich verbrachten wir die drei Tage damit, von früh bis spät zu essen – nur unterbrochen von ausgiebigen Spaziergängen und einer täglichen Dosis an Einkaufswahnsinn. Wir hatten irgendwann mal gelesen, dass Singapur die Hauptstadt der asiatischen Küche sei, und wir können dieser Aussage nur zustimmen. Unsere AirBnB Unterkunft in Little India erwies sich als perfekter Ausgangspunkt für unsere kulinarischen Streifzüge. Hier fanden wir schon zum Frühstück an jeder Ecke Dhosas und Masala Chais. Hier gab es auch den unglaublichsten Supermarkt, den wir uns vorstellen konnten, mit dem Namen „Mustafa“. Stundenlang wanderten wir durch Mustafas Gänge und bestaunten die irrsten Nahrungsmittel (von vielen hatten wir noch niemals gehört). Neben der betörenden Vielfalt an indischen Gerichten aus den verschiedensten indischen Regionen (unser absoluter Höhepunkt war der Tekka Food Market mit seiner nicht enden wollenden Ansammlung unterschiedlichster Stände – hier aßen wir riesige Portionen an Biryani mit den Fingern) wollten wir auch die chinesische Küche nicht zu kurz kommen lassen. Dim Sum zu später Nacht, Hainan Hühnchen zum Mittagessen und dazwischen mit Pandan-Kokosnuss gefüllte Süßkartoffelknödel als Snack. Wir konnten gar nicht genug davon bekommen.
Die Stadt bereitete sich auf das Chinesische Neujahr vor, alles war hell erleuchtet. Überall gab es für diese Jahreszeit typische „Köstlichkeiten“, von denen manche – wir erinnern uns hier vor allem an die Schweinefleisch-Kekse – zugegebenermaßen etwas seltsam schmeckten. Wir wären gerne länger geblieben, es gab noch so viel zu entdecken, so viel zu verkosten. Wir überlegten sogar, wie wir unsere zukünftige Route adaptieren könnten, um später im Jahr wieder zurückzukommen. Letztendlich war es aber an der Zeit weiterzuziehen, denn Malaysien wartete schon auf uns. Und so packten wir mal wieder unsere Duffle Bags. In der Hoffnung, eines Tages doch wieder nach Singapur zurückzukehren und uns von Neuem kreuz und quer durch diese wunderbare Metropole zu essen.